Rolf Gerlach schwäbische Mundartgedichte

Was die Presse über Rolf Gerlach erzählt

Hier finden Sie Presseinformationen über Rolf Gerlach aus vergangenen Veranstaltungen im Ländle.

Ludwigsburger Kreiszeitung

„Also eine Poesie mit Bodagfährtle. Sie ist so herzhaft wie eine schwäbische Schlachtplatte, bekömmlich wie ein Rostbraten, manchmal räß wie Most oder Wein, der grad seine Süße verliert, und auf jeden Fall süffig wie ein Trollinger. Mit einem Wort: urschwäbisch.“ ... das neue Buch "Des kommt drvo" erzählt kurze Begebenheiten und bewährte schwäbische Schnurren, die in kernigen Reimen erzählt werden, deren knitzer Humor und drastische Deutlichkeit ein ums andere Mal erfreuen. RolfGerlach beherscht sein Hand- und Mundwerk perfekt, seine Schreibe im schwäbischen Idiom ist schon nach kurzer Zeit leicht zu verstehen, was das Buch auch für Reingeschmeckte zu einem idealen Grundkurs in heimischer Sprache und Denkart macht.

Stuttgarter Nachrichten

Wenn sich Gattin Gisela beim allabendlichen Plausch lächelnd an kleinere und größere Mißgeschicke erinnert, sagt ihr Mann mit Nachdruck: "Des kommt drvo!" Eben. Und das hat er gereimt und nun als Buch vorgelegt. Gestatten: Rolf Gerlach, Schulleiter und Mundartdichter. Es ist sein zweites Buch im Selbstverlag und sozusagen eine Fortsetzung: Scho bassiert erschien 1994. In beiden umrundetder Rektor der Pleidelsheimer Friedensschule, was der Alltag so an Pech und Pannen präsentiert: ein bißle ironisch, doch nie sardonisch ... da macht sich einer in heiterer Selbsterkenntniss lustig, das allerdings nie in einer verletzenden Art. Gerlach hält den Spiegel vor - und bekennt doch freimütig: "Ohne di, do kenntsch mi glatt vergessa." "Poesie mit Bodag 'fährtle", hat jemand die Lyrik Rolf Gerlachs genannt.
... da stehen sie gedruckt, 38 Gedichte in reinstem, feinstem Stuttgarter Schwäbisch. Mundartdichter Rolf Gerlach hat wieder die Feder gespitzt, um sich selbst, das Leben im Allgemeinen und die Umgebung im Besonderen aufzuspießen. Der Mundelsheimer Grafiker Karlheinz Groß hat das Buch illustriert....Es sind Sachen , die das Leben schreibt, die Rolf Gerlach lyrisch zumThema macht. Ein signiertes Exemplar von "Oh lass halta!" steht im Kanzleramt. Gerlach hat es Staatsminister Hanns Martin Bury aus Bietigheim Bissingen bei einem Berlin- Besuch überreicht.

Homepage vom Ludwigburger Wochenblatt

... eigentlich habe wir schon darauf gewartet, dass Rolf Gerlach endlich wieder ein Büchlein mit neuen seiner köstlichen schwäbischen Gedichte herausbringt. Nun ist es tatsächlich so weit. Und wir können nur sagen: "Oh lass halta heißt es und ist wieder randvoll mit bodenständiger Reimkunst, derb zuweilen, dann wieder ganz zart, immer aber mit treffendem Humor sehr individuellen Geschmacks gewürzt, und immer, vor allem aus ehrlichemHerzen gedichtet.... ein Büchlein so abwechslungsreich wie das Leben selbst. Rolf Gerlach steht auch wieder ein genau hinschauender Wegbegleiter zur Seite, Karlheinz Groß nämlich, der treffsichere, heitere Bilder auf viele Buchseiten gemalt hat. Auch jedes von ihnen eine kleine Freude.


Bietigheimer Zeitung

Schwabe ist wer schwäbisch spricht" hat schon Thaddäus Troll erkannt. Der Pleidelsheimer Rektor Rolf Gerlach hat mehr zu bieten: Kräftig beeinflußt von einem bekannten Verwandten, das legendäre Rundfunkfritzle war seinSchwiegervater, mußte Gerlach einfach früher oder später einen ähnlichen Ausbruch schwäbischen Sendungsbe-wußtseins überfallen.Mit der Prosa, so Gerlach hat es allerdings nicht recht geklappt, es blieb die Gedichtform, und die schlug ein wie ein gut gebackener Hefezopf.... Er schaut den Schwaben viel lieber aufs Maul, reflektiert und ignoriert dabei die Großkopfete und nimmt auch den Tod für das was er ist - ein Teil des Lebens. "D'Oma liegt wieder amol em Sterba. Scho widder freiet sich älle Erba heißt es knitz, aber realitätsbewußt in einem Gedicht Rolf Gerlachs.... es sind die kleinen Weisheiten, die den stillen Leser bei der Lektüre des Buches öfter laut auflachen lassen.



„Heidanei!“, möchte man da fast rufen, „dass es das noch gibt!“ Jedenfalls ist es jedes Mal von Neuem ein erstaunliches, ein schönes Bild, wenn der Bürgerverein Zuffenhausen zum Mundart-Wettbewerb bittet: Ein Saal voller Menschen sitzt da und lauscht mehr als einen halben Samstagnachmittag lang aufmerksam den Poeten auf dem Podium.
Im Gegensatz dazu könnte Rolf Gerlach aus Pleidelsheim mit seinen Mundart-Gedichten locker jeden Saal rocken. Das ist absolut anschauliche, auch saftige Mundart, die immer mit traumwandlerischer Sicherheit auf die effektvolle Pointe zusteuert. Und in „Lehmbolla“ illustriert er mit geduldig entwickeltem Anlauf die Mühen der Aufklärung unseres Nachwuchses, wenn´s Fritzle all die Storchen-Geschichten schließlich so kommentiert: „Quatsch mit Soß / I han des Deng en meiner Hos.“

Stuttgarter Nachrichten

Berg und Tal kommet net zsamma, aber d’Leit“ – diese Weisheit bestätigt sich am „Auf gut Schwäbisch“-Stammtisch immer wieder. Bestes Beispiel: Rolf Gerlach, Schwiegersohn des bekannten „Rundfunk-Fritzle“ Erich Hermann (1911–1984) und Hobbydichter, der bei einem früheren Stammtisch auf „Auf gut Schwäbisch“-Zeichner Peter Ruge traf. Aus dem Kontakt entstand jetzt ein im Selbstverlag erschienener gemeinsamer Gedichtband „Dr Lehmbolla“ (14,90 Euro), zu dem Ruge seine bekannt humorvollen Zeichnungen beisteuerte. Die Kostproben oder Versucherle, die Gerlach am Stammtisch vorträgt, kommen an.
Jan Sellner 08.11.2014

Es menschelt auch bei den Schwaben, ganz gewaltig, das sind die Umstände, um dies sich Gerlachs Gedichte drehen. Ein kleiner Anlass wächst sich zum großen Problem aus, „aus’rer Muck en Elefant“, sozusagen. Am Ende steigert sich das am Besten im mündlichen Vortrag erlebte „Witzla“ stets zu einer Pointe, die meist brüllendes Lachen nach sich zieht.
Frank Wittmer